Bei Verdun gefallen und begraben, sollte der Leichnam Anton Schäfles mit einem Leiterwagen heimgeholt werden

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Die gesammelten Feldpostbriefe des jungen Soldaten Anton Schäfle. Bild: Privat Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger. weiterlesen

Zeitzeugnisse - Videos und Bildergalerien

Am 25. März 1933 verhafteten die Nazis Alfred Müller und brachten ihn ins KZ Heuberg

Plakate gegen Hitler geklebt

Die Familie Müller im Mai 1945 nach dem Einmarsch der Franzosen. Den Rundfunkempfänger musste ... Die so genannten Schutzhaftlager der Nationalsozialisten waren der Beginn ihrer planmäßig betriebenen Vernichtungspolitik. Das erste Lager dieser Art entstand auf dem Heuberg bei Stetten am kalten Markt auf der Schwäbischen Alb, etwa 30 Kilometer südöstlich von Balingen. Einer der ersten dort Inhaftierten war der Tübinger Alfred Müller. Am Morgen des 25. März 1933 wurde er verhaftet. Müller hatte Plakate gegen Hitler geklebt. weiterlesen

Kulturtankstelle und „Lamm“ stellten Nachrichten und Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg vor

Mit den Kindern des Feindes geteilt

Szene um 1914, Soldaten auf dem Weg zum Bahnhof Eyach winken in Börstingen einer Frau zu, die mit ... Zum Themenabend „1914 – Feld der Ehre – Ährenfelder“ lud das Börstinger Dorfmuseum Kulturtankstelle am Samstagabend ins Gasthaus Lamm. Dort gab es zu den Lesungen und einer kleinen Ausstellung auch „schmackhafte Kriegskost“. weiterlesen

Hunger und Durst, Läuse und Flöhe sowie ein fürchterlicher Gestank

Erster Weltkrieg: So war das „Leben“ im Graben

Artikelbild: Erster Weltkrieg: So war das „Leben“ im Graben An die 200 Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg hat die Kirchentellinsfurterin Barbara Krahl in einem Album entdeckt, das ihrer Großmutter gehörte. Elsa Hädrich war 1914 bei Kriegsbeginn im August 18 Jahre alt und bekam reichlich Post von ihrem Verehrer Paul, der in Frankreich eingesetzt war. Die Kriegspostkartenindustrie florierte ordentlich. weiterlesen

Ihre Zeit-Zeugnisse

Erinnerungen und alte Fotos gesucht

Auf diesem kürzlich im TAGBLATT veröffentlichten Zeitzeugnis-Foto von der Neckargasse vor dem ...

Gesucht werden Erinnerungen und alte Fotos, die einen lokalen Bezug zur Nachkriegszeit in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und der Stadt Horb haben. Beispiele: Kriegsschäden, Politisches Leben, Kulturereignisse, Alltagssituationen, Verbotenes.

Für alle, die keinen Computer und keinen Scanner haben, sich aber am Portal der Zeitzeugnisse beteiligen wollen, bieten das TAGBLATT und die beteiligten Archive Termine für Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an. Sie können ihre historisch relevanten Fotos, Dias und Negative kostenlos einscannen lassen.

Sie können uns auch Ihre Bilder per Post zuschicken. Wir senden Sie Ihnen umgehend zurück. Adresse: SCHWÄBISCHES TAGBLATT, Redaktion Zeitzeugnisse, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen. Ihre bereits digitalisierten Bilder können Sie nach der Registrierung selbst hochladen oder uns per E-Mail schicken: zz@zeit-zeugnisse.de

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Autor Michael Schwelling kennt die Stadt in- und auswendig. Er beschreibt ihre abwechslungsreiche Geschichte, weiß, wo die schönsten Plätze und Bauten zu finden sind, und kennt die eigenwilligsten Kneipen, besten Restaurants und nettesten Läden.

Fotos von Ulrich Metz, Erich Sommer u.a.
Verlag Schwäbisches Tagblatt