Mit der Schließung des „Löwen“ geht die 58 Jahre dauernde Kinogeschichte des Hauses zu Ende

Der Löwe macht seine Augen zu

Artikelbild: Der Löwe macht seine Augen zu TÜBINGEN. Mit drei Vorstellungen von „Eragon – das Vermächtnis der Drachenreiter“ geht die Kinoära des „Löwen“ heute Abend still zu Ende, ein offizielles Extra zum Finale ist nicht vorgesehen. Volker Lamm von den Vereinigten Lichtspielen hat den Mietvertrag nicht verlängert. Damit verliert Tübingen zwar nicht das modernste und auch nicht das gepflegteste, dafür aber das schönste Kino Tübingens, vom nostalgischen Charme des Ambientes her. Nur, was nützt diese Auszeichnung, wenn Verleihfirmen und Publikum sich davon nur wenig beeindrucken lassen? weiterlesen

Zeitzeugnisse - Videos und Bildergalerien

In der Neckarhalde 32 wohnte einst Universitätszeichenlehrer Heinrich Leibnitz

Haus mit schönen Töchtern

„Etwa ein Dutzend Universitätsprofessoren“ wohnten laut Tübinger Chronik um die Jahrhundertwende in ... Die Neckarhalde galt als „reizvolle Lage mit schönen Gärten bis an den Fluß“. So beschrieb das SCHWÄBISCHE TAGBLATT in seiner Rubrik „Die Straße der Berühmtheiten“ die Neckarhalde in der Ausgabe vom 1. August 1947. Namentlich erwähnt wurde darin auch das Gebäude in der Neckarhalde 32, das andere Eigentümer hatte, bevor es 1931 in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde überging. weiterlesen

Bei Verdun gefallen und begraben, sollte der Leichnam Anton Schäfles mit einem Leiterwagen heimgeholt werden

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Die gesammelten Feldpostbriefe des jungen Soldaten Anton Schäfle. Bild: Privat Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger. weiterlesen

Schon die fünfte Generation Schäfer versorgt die Rottenburger mit schönen Dingen

Kinderwagen-Sturz mit Folgen

Ein blumenumranktes Porträt der zweiten und dritten Schäfer-Generation, aufgenommen um 1905 vor ... Vor gut 160 Jahren ließ sich Uhrmachermeister Sebastian Schäfer in Rottenburg nieder. Auf ihn folgten Sohn, Enkel, Urenkel, Ururenkel und Ururenkelin, die das Angebot um Schmuck und Optik erweiterten. Das Geschäft am Marktplatz ist der wohl älteste Familienbetrieb in der Bischofsstadt. weiterlesen

Zwischen 1871 und 1895 verließen 30 Prozent der Mössinger ihre Heimat in Richtung Amerika

Die Wege der Auswanderer

Artikelbild: Die Wege der Auswanderer Im 19. Jahrhundert suchten viele Deutsche ihr Glück in der Fremde. Mössingen war einer der Orte in Württemberg mit den höchsten Auswanderungszahlen. weiterlesen

Ihre Zeit-Zeugnisse

Erinnerungen und alte Fotos gesucht

Auf diesem kürzlich im TAGBLATT veröffentlichten Zeitzeugnis-Foto von der Neckargasse vor dem ...

Gesucht werden Erinnerungen und alte Fotos, die einen lokalen Bezug zur Nachkriegszeit in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und der Stadt Horb haben. Beispiele: Kriegsschäden, Politisches Leben, Kulturereignisse, Alltagssituationen, Verbotenes.

Für alle, die keinen Computer und keinen Scanner haben, sich aber am Portal der Zeitzeugnisse beteiligen wollen, bieten das TAGBLATT und die beteiligten Archive Termine für Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an. Sie können ihre historisch relevanten Fotos, Dias und Negative kostenlos einscannen lassen.

Sie können uns auch Ihre Bilder per Post zuschicken. Wir senden Sie Ihnen umgehend zurück. Adresse: SCHWÄBISCHES TAGBLATT, Redaktion Zeitzeugnisse, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen. Ihre bereits digitalisierten Bilder können Sie nach der Registrierung selbst hochladen oder uns per E-Mail schicken: zz@zeit-zeugnisse.de

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Autor Michael Schwelling kennt die Stadt in- und auswendig. Er beschreibt ihre abwechslungsreiche Geschichte, weiß, wo die schönsten Plätze und Bauten zu finden sind, und kennt die eigenwilligsten Kneipen, besten Restaurants und nettesten Läden.

Fotos von Ulrich Metz, Erich Sommer u.a.
Verlag Schwäbisches Tagblatt