Streifzug durch die Geschichte der Tübinger Weberei

Handtücher und Bademäntel „Made in Lustnau“ wurden einst von den nobelsten Hotels im Deutschen Reich geordert. Auch auf dem Luxusdampfer „Bremen“ trocknete man sich mit Frottierware Marke Egeria ab.
weiterlesen Damit Egeria nicht vergessen wirdFür viele auch Wohnstätte

Während der Blütezeit der Frottierweberei Egeria kamen mehrere hundert Ausländer zum Arbeiten nach Tübingen. Die damals größte industrielle Arbeitgeberin ist zur Zeit Tübingens größte Abbruchstelle. Bleiben wird jedoch die Bocciabahn, die einst von italienischen Arbeitern gebaut worden ist. Drei ehemalige so genannte Gastarbeiter erinnern sich.
weiterlesen Streifzüge durch die Geschichte der Württembergischen Frottierweberei (1)

Sie war lange Tübingens größte industrielle Arbeitgeberin: Vor 90 Jahren wurde die Württembergische Frottierweberei Lustnau gegründet. Vor 30 Jahren begann ihr Niedergang. Ein Großteil der alten Fabrikgebäude wird derzeit von Baggern abgeräumt. Wohnungen für 700 Menschen sollen hier entstehen. Damit Egeria nicht in Vergessenheit gerät, hat Richard Kehrer ein ehrgeiziges Projekt gestartet: DerVorsitzende des Lustnauer Geschichtsvereins dokumentiert die wechselvolle Geschichte des Textilbetriebes vom schwierigen Anfang nach dem 1. Weltkrieg bis zur endgültigen Einstellung der Produktion im Jahre 2002.
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