Dossier: Einst und Jetzt

Wie der Eingang der Burgholzkaserne seine militärische Vereinnahmung hinter sich ließ und zivil wurde

Spuren der alten Garnisonsstadt

Artikelbild: Spuren der alten Garnisonsstadt Tübingen. Durch das Kasernentor der Burgholzkaserne an der Reutlinger Straße marschieren und reiten die Soldaten des 35. Infanterie-Regiments. Ein paar Infanteristen wenden den Kopf interessiert in die Richtung des Fotografen. Die Aufnahme aus den 1930er Jahren ist gestellt und in allen Details durchkomponiert. weiterlesen

Das Gasthaus „Zum Hanskarle“ wurde schon bald nach dem Neubau zur Zentrale der Sparkasse

Eine Zeit lang gab es in der Bank auch Bier

Artikelbild: Eine Zeit lang gab es in der Bank auch Bier Tübingen. Sogar die Tübinger Adventgemeinde hatte ihre Wiege im „Hanskarle“ stehen, einer Gaststätte, von der heute im Wesentlichen nur noch die Hülle erhalten ist. Neun Gemeindeglieder hielten hier im Frühjahr 1908 ihre Gründungsversammlung ab, nachdem am gleichen Ort ein Prediger ein halbes Jahr lang in Vorträgen darauf eingestimmt hatte. weiterlesen

Über dreißig Hilfs- und Unterbeamte hatten einmal ihre Arbeitsplätze in dem Eckhaus

Vom Königlichen Postamt zu McPaper & Co

Artikelbild: Vom Königlichen Postamt zu McPaper & Co Tübingen. In dem mehrfach umgebauten Eckhaus an der Kreuzung von Neuer Straße und Hafengasse ist seit 1812 ein Postamt. Das Gebäude stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und beherbergte einst die herzogliche Stallmeisterei. weiterlesen

Dank des namensgebenden Besuchers blieb das Goethe-Türmchen der Stadt teuer

„Aussicht auf das Ammerthal und das Neckarthal zugleich“

Artikelbild: „Aussicht auf das Ammerthal und das Neckarthal zugleich“ Schon die ältesten Tübinger Flurkarten zeigen an der Schlossbergstraße ein kleines achteckiges Gartenhaus. Wahrscheinlich wäre es längst – wie so viele andere auch – verschwunden, hätte hier nicht einst ein bedeutender Dichter für ein paar abendliche Stunden Einkehr gehalten. Am 7. September1797 war hier Johann Wolfgang Goethe zu Gast. Er wurde begleitet von seinem Verleger Johann Friedrich Cotta und dem Apotheker Christian Gmelin, dem das Gartenhäuschen damals gehörte. weiterlesen

Ein Platz mit vielen Gesichtern

Der Eugen-Bolz-Platz

Artikelbild: Der Eugen-Bolz-Platz Rottenburg. Es war ein weiter weg vom "Sülchentorplatz", an dem bis ungefähr 1830 die Stadt Rottenburg endete, über den "Hindenburgplatz", wie er dann ab 1933 hieß, bis zum heutigen "Eugen-Bolz-Platz", der als Verkehrskontenpunkt am Rand der Altstadt durchaus als Visitenkarte der Stadt Rottenburg gelten kann. weiterlesen

Woher der Wind damals wehte

Eine Wetterfahne am unteren Tübinger Schlosstor

Das untere Schlosstor mit...Das untere Schlosstor mit... Das untere Schlossportal ist ein prächtiges Zeugnis der sonst eher sparsamen Renaissance in Alt-Württemberg. Zahlreiche kunsthistorische Abhandlungen schildern seinen aufwändigen Schmuck, in dessen Zentrum der englische Hosenbandorden steht. Aber ein winziges Detail blieb bislang unbeachtet. weiterlesen

Wohnen und Arbeiten in der Südstadt

In der Reutlinger Vorstadt lagen etliche Industriebetriebe

Ein Blick vom Österberg aus auf Tübingens südliche Vorstadt zwischen Neckar und Galgenberg. Das ... TÜBINGEN. Nirgendwo war Tübingen vor 100 Jahren mehr vom neuen Industriezeitalter geprägt als in seiner südlichen Vorstadt. Das auch Reutlinger Vorstadt oder Neckarvorstadt genannte Gebiet am Fuße des Galgenbergs wurde erst nach dem Bau der Eisenbahnlinie Tübingen-Stuttgart besiedelt. Wohnhäuser und Fabrikantenvillen entstanden direkt neben den Fabriken der Gründerzeit. Vieles davon ist auch heute noch erhalten – wie im Vergleich der Fotografien aus den Jahren 1908 (oben) und 2006 (unten) zu erkennen ist. weiterlesen

Geschützte und geschätzte Ansicht

Die Tübinger Neckarfront

Der Tübinger Fotograf Paul Sinner hat diese Neckarfront-Ansicht vermutlich im Jahr 1872 ... TÜBINGEN. Die bekannteste der Tübinger Stadtansichten ist die Neckarfront. Mit dieser dem Neckar zugewandten Silhouette verbindet jeder Ortskundige das malerische und romantische Tübingen. Schon die alten Kupferstecher wählten die Neckarfront bevorzugt als Motiv, ließen sich doch durch sie die wesentlichen Merkmale der Stadt Tübingen, ihre Bedeutung als Universitäts- und zweite Residenzstadt Württembergs sowie ihr Charakter, zum Ausdruck bringen. weiterlesen

„Anmuthige Plätzchen“ am Waldrand

Das „Waldhörnle“ zählte zu den beliebtesten Ausflugslokalen

Geschätzt wurde das an der alten Schweizerstraße errichtete „Waldhörnle“ nicht zuletzt auch ... Eine Ära geht zu Ende. Fast genau 200 Jahre nach seiner Erbauung wird das „Waldhörnle“ demnächst abgebrochen. Damit verschwindet das älteste Gebäude am Platz, mit dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Ansiedlung an der Hechinger Chaussee ihren Anfang nahm. weiterlesen

Kaum ein Stein blieb auf dem anderen

Nur die Ammer blieb in ihrem alten Bett

Blick über die 1904 abgebrochene Steinbrücke hinweg auf die 1997 abgebrochene Hölderlinschule. ... Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging es vor dem Schmiedtor offenbar noch recht geruhsam zu. Etwa ein Dutzend Fußgänger sind auf der Straße unterwegs, Wägen und Fuhrwerke sind weit und breit keine zu sehen. Auf der Brüstung des alten Steinbrückchens über die Ammer haben es sich zwei Jungen mit einem Netz und zwei Dienstmädchen mit weißen Schürzen bequem gemacht. weiterlesen

Der „König“ blieb – aber aus dem Gasthaus wurde ein Parkhaus

Wo Reisende früher nächtigten

Blick in die Herrenberger Straße mit dem Gasthaus „König“, drüber die ... Einst und jetzt: Gleitet der Blick auf die beiden Tübinger Stadtansichten von links nach rechts, findet er zwei Anhaltspunkte, die gleich geblieben sind. Zum einen das prunkvoll auf der Anhöhe thronende Klinikgebäude, zum anderen das Gartenhäuschen an der linken Flanke. Schmerzlich vermisst Auf dem linken Foto schaut man vom Schmiedtorplatz über die Ammer hinweg frontal auf den von den älteren Tübingern noch heute schmerzlich vermissten Gasthof „König“, das rechte Foto vermittelt den Eindruck, als seien an dessen Stelle hängende Gärten gerückt. Wie sehr gerade letzterer Eindruck trügt, nimmt wahr, wenn man sich dem Ort (und seiner Geschichte) etwas nähert. weiterlesen

Quartier der Polizei

Das Tübinger Rathaus von hinten gesehen

Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1907 befand sich auf der Rathausrückseite die Polizeiwache.  ... TÜBINGEN. Vom gleichen Standort aus sollen historische Stadt-Ansichten ein weiteres mal vor die Linse geholt werden. Den Betrachtern eröffnen sich in dieser Serie überraschende Szenen. weiterlesen

Ihre Zeit-Zeugnisse

Erinnerungen und alte Fotos gesucht

Auf diesem kürzlich im TAGBLATT veröffentlichten Zeitzeugnis-Foto von der Neckargasse vor dem ...

Gesucht werden Erinnerungen und alte Fotos, die einen lokalen Bezug zur Nachkriegszeit in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und der Stadt Horb haben. Beispiele: Kriegsschäden, Politisches Leben, Kulturereignisse, Alltagssituationen, Verbotenes.

Für alle, die keinen Computer und keinen Scanner haben, sich aber am Portal der Zeitzeugnisse beteiligen wollen, bieten das TAGBLATT und die beteiligten Archive Termine für Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an. Sie können ihre historisch relevanten Fotos, Dias und Negative kostenlos einscannen lassen.

Sie können uns auch Ihre Bilder per Post zuschicken. Wir senden Sie Ihnen umgehend zurück. Adresse: SCHWÄBISCHES TAGBLATT, Redaktion Zeitzeugnisse, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen. Ihre bereits digitalisierten Bilder können Sie nach der Registrierung selbst hochladen oder uns per E-Mail schicken: zz@zeit-zeugnisse.de

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Das besondere Buch

Stadtführer Tübingen

Alternativ

Autor Michael Schwelling kennt die Stadt in- und auswendig. Er beschreibt ihre abwechslungsreiche Geschichte, weiß, wo die schönsten Plätze und Bauten zu finden sind, und kennt die eigenwilligsten Kneipen, besten Restaurants und nettesten Läden.

Fotos von Ulrich Metz, Erich Sommer u.a.
Verlag Schwäbisches Tagblatt